„72 h ohne Kompromiss“ – jetzt geht’s los!

„72 Stunden ohne Kompromiss“ nennt sich die große Jugendaktion, die vom 7. Bis 10. April 2011 in Südtirol zum dritten Mal und im Trentino zum zweiten Mal über die Bühne geht. In beiden Provinzen fällt am Donnerstag 7. April um 16 Uhr der Startschuss. 400 Jugendliche stellen in der gesamten Region in 50 Projekten 72 Stunden ihrer Zeit zur Verfügung, um sich im sozialen und/oder ökologischen Bereich freiwillig zu engagieren. In Südtirol wird diese Aktion von Südtirols Katholischer Jugend (SKJ), youngCaritas, Agesci und dem Südtiroler Jugendring (SJR) veranstaltet; im Trentino zeichnet die Caritas dafür verantwortlich. Mit dem Projekt wollen die Trägerorganisationen das soziale Engagement Jugendlicher fördern und aufzeigen.

Die Idee zu „72 h ohne Kompromiss“ stammt ursprünglich aus Deutschland und Österreich und ist so einfach wie bestechend: Jugendgruppen von jeweils fünf bis 20 Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren lösen in verschiedenen Einrichtungen Südtirols und des Trentino zeitgleich und innerhalb von 72 Stunden gemeinnützige Aufgaben. Wie diese Tätigkeiten und Aufgaben aussehen, wird den Jugendlichen erst beim Projektstart am Donnerstag, 7. April um 16.00 Uhr mitgeteilt.

Foto der Pressekonferenz im Pastoralzentrum Bozen. Im Bild v.l.n.r.: Magdalena Kienzl von "Südtirol 1", Igor Guizzardi, Vorstandsmitglied des Südtiroler Jugendrings (SJR), Heiner Schweigkofler, Caritas-Direktor, Lisa Pichler, junge Teilnehmerin von "72 h" 2008, Alessandro Muscatello, Referent der Südtiroler Pfadfinder "Agesci", Matthias Stuefer, 1. Landesleiter von Südtirols Katholischer Jugend (SKJ) und Maria Lobis (Caritas)

Einige der 260 Südtiroler Jugendlichen und der 140 jungen Leute aus dem Trentino haben sich einzeln angemeldet, ein großer Teil jedoch in Gruppen. Die Projektaufgaben für die Mädchen und Buben sind unterschiedlich. Zu ihnen gehören: die Neugestaltung eines Jugendraums, das Anlegen eines Gartens in einem Altenheim, die Organisation eines Frühlingsfestes für Senioren, die Veranstaltung von Sammelaktionen, die Durchführung von Kochtagen in einem Obdachlosenheim, das Aufführen eines Improvisationstheaters. Bei den Jugendlichen sind Kreativität und Teamgeist gefragt. Sie müssen während der 72 Stunden die Ärmel hochkrempeln, um das vorgegebene Ziel zu erreichen. Die sozialen Einrichtungen Südtirols hingegen profitieren vom Engagement und frischen Wind der jungen Leute.

Die TeilnehmerInnen von „72 Stunden ohne Kompromiss“ erhalten von den Einrichtungen die benötigten Materialien nur teilweise oder gar nicht zur Verfügung gestellt. Es gehört zur Aufgabe der Jugendlichen dazu, dass sie sich diese selbst organisieren: indem sie bei benachbarten Firmen oder Privatpersonen anklopfen oder sich über die eigens angelegte Hotline 0471 304 304 Hilfe holen. Die „Hilferufe“ werden laufend auf „Südtirol 1“ veröffentlicht. Der Radiosender begleitet die Aktion nach 2005 und 2008 nun schon zum dritten Mal. Falls irgendwo bei der Durchführung der gestellten Aufgabe Not am Mann / an der Frau, an Maschinen oder Materialien ist, ruft Südtirol 1 seine HörerInnen auf, den Jugendlichen so schnell wie möglich unter die Arme zu greifen. Die Organisatoren - Südtirols Katholische Jugend, youngCaritas, Agesci und der Südtiroler Jugendring - hoffen dabei auf die Hilfe von Südtiroler Betrieben und der Bevölkerung. Im Newsticker auf Facebook unter www.facebook.com/72h.it ist - nachdem man Fan der Seite geworden ist - ebenfalls nachzulesen, was in den einzelnen Projekten gebraucht wird und was bereits gefunden wurde. In den Tageszeitungen „Dolomiten“ und „Alto Adige“ wird aktuell von der Aktion berichtet.

Nach Abschluss der dreitägigen Aktion erwartet die Jugendlichen am Sonntag-Abend, 10. April um 18 Uhr ein Abschlussfest im Kolpinghaus in Bozen.

 
Projektträger:
Projektpartner:
skj young caritas jugendring agesci suedtirol 1
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